So jetzt zu den letzten beiden Stationen:
Death Valley war eine krasse Erfahrung. Schon der Weg nach Stovepipe Wells war traumhaft, noch nie so eine Art Landschaft gesehen. Stovepipe Well ist ein Minivillage bestehend aus einem Motel, einem General store, einem Ranger Information Kiosk und einem Campground mitten im Death Valley. Elevation Sea Level und 40 Grad, daran mussten wir uns erst einmal gewoehnen. Bei Wind unser Zelt aufgeschlagen, der sich im Laufe des Abends aber zum Glueck beruhigt hat. Unser Abendprogramm bestand aus auf unserm Picnictable liegen und in den Sternenhimmel gucken (ganz viele shooting stars) und was Black Stories spielen. Auf Feuer hatten wir bei der Hitze dann doch keine Lust, genauso wenig auf hot campingfood, also Salat aus frischen Tomaten und Kidneybohnen usw.;). Nachts waren es ca. 27 Grad, puh. Also eine Nacht Camping im tent mitten in Death Valley so far eins der beeindruckendsten Erlebnisse.
Am nachsten Morgen frueh wach und spontan zum sunrise zu den Sandduenen (Mesquite Flat Dunes). Auf den Duenen herumgewandert und dabei jede Menge Fotos vom sunrise gemacht. Wow sag ich nur.Nach dem Fruehstueck (Bananenbrot mit Walnuessen, mussten ja fuer die Hitze was anderes besorgen als Cheese, Cream Cheese usw.) noch was weiter den Highway durchs Death Valley gefahren, e0in Stop am Zabriskie Point und in Furnace Creek. Teilweise ca. -200ft sealevel. Zurueck nach Stovepipe Wells (was uns uebrigens viel besser gefallen hat als Furnace Creek, Furnace Creek war viel mehr wie ein Minidisneyland fuer Touristen). Da vom Motel den kleinen outdoor pool und die showers nutzen duerfen, weil der Campground und die da irgendwie zusammenarbeiten (wow, nach Tagen ohne Dusche ein tolles Gefuehl, vor allem wer haette gedacht, dass wir die langersehnte shower mitten in der desert bekommen). Und das beste war, wir waren in dem Moment die einzigen im Pool!
Nach der Erfrischung aufgemacht nach Red Rock Canyon State Park. Wieder ein beeindruckendes Campingerlebnis. Der Campground war mitten in den State Park integriert. Jede site an den rocks. Haben eine site gefunden mit 2 eigenen kleinen Hoehlen. In der einen Hoehle hat ab abends eine Fledermaus gewohnt. Erst hatte ich ein ungutes Gefuehl auf dem Campground, weil wir die einzigen waren, aber dann kamen doch noch paar andere, unter anderem ein aelteres Dutch-Friesisches Paerchen, die uns ganz neugierig angesprochen haben, wohin wir reisen usw. Sind noch 1 ½ stunden was im state park herumgewandert, Hasen dabei gesehn und joshua trees, haben unseren Self registration envelope wieder in die Box geschmissen und haben dann unsern letzten Campingabend in den USA ausklingen lassen mit selbst zusammengebauten S'mores (Marshmallow auf Stock ins Feuer halten, dann mit Schokolade zusammen zwischen 2 Graham crackers), Lagerfeuer und Bierchen. Ja wir beide am Lagerfeuer auf einem Campground mitten in wunderschoener Natur, das ist ein typisches Bild fuer unsere USA Station. Das einzige, das in Red Rock Canyon SP etwas stoerend war, war der fiese Wind, auch in der Nacht. Haben unser Zelt gut mit fetten Steinen befestigt. Heute morgen sind wir noch den kurzen Hagen Canyon trail gelaufen und dann weiter Richtung south den Highway 14. Zwischenstop in Majove, um im Internet zu gucken, wo wir diese Nacht billig schlafen koennen.
Jetzt sind wir in Palmdale in einem Super8 Motel. Brauchen diese Nacht in nem Motel mal einfach nur zum Ausruhen, Waesche waschen, duschen, Internetkram erledigen, Rucksaecke schonmal packen usw. Denn auch wenn die letzten 4 Wochen einfach nur super waren, sie waren auch anstrengend, vor allem die ganzen Campingnaechte, da braucht man zwischendurch doch mal wieder ein weiches Bett und Ruhe.
Morgen gehts nach Santa Monica.
Ja und Fiji, da sind wir grad ein wenig traurig nachdem wir uns den Wetterbericht fuer die naechsten 10 Tage angeguckt haben: rain showers, rain showers, rain showers. Ahhhh, hoffen, dass sich das noch aendert. Dabei hatten wir doch extra so geplant, dass wir nicht in Regenzeit da sind. Naja, wenns so ist, dann eben das Beste draus machen, aber schade waere es schon.
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